H I S T O R I E


Wir schreiben das Jahr 1431 und die Hussitenkriege toben im Deutschen Reich.
1429 haben die Hussiten unsere Stadt Schmiedeburg gebrandschatzt und die Bewohner bemühen sich nach Kräften die zerstörten Gebäude wieder aufzubauen. Es fehlt an allen Ecken Material.

W i r d     e s    e i n   W u n d e r   g e b e n.

Eine alte Postkarte von Bad Schmiedeberg
Ja, es gab ein Wunder.
Im Juni 1431 erreichten kurfürstliche Botenreiter unsere Stadtmauern und wurden durch das Stadttor zum Rathaus geleitet. Sie teilten dem Bürgermeister und seinen Ratsherren mit, dass seine Durchlaucht Kurfürst Friedrich der II, der Sanftmütige, auf dem Weg von seiner Hochzeit ins Schloss Wittenberg nicht die normale Handelsstraße nehmen wird, sondern den Weg durch die Dübener Heide über Schmiedeburg gewählt hat.
3 Tage später wurden der Kurfürst und seine Frau, Margaretha von Österreich, vom Bürgermeister, seinen Ratsherren und Jungfrauen der Stadt empfangen. Man reichte ihm zur Erfrischung einen Pokal reinstes Quellwassers. Er leerte diesen Kelch und füllte ihn mit Dukaten.
Von diesem Geld kaufte die Stadt Wald und so konnten die Bewohner mit dem Bauholz ihre zerstörten Häuser wieder errichten.
Kurfürst und Kurfürstin weilten danach noch des Öfteren zur Jagd in unserer Gegend.

Veröffentlicht von: Systemoperator - Feb 1, 2018


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